Wie Bürgermeister Döring gestern mitgeteilt habe, finanziere das Bundesverkehrsministerium die Erhöhung der Lärmschutzwand an der Theißtalbrücke auf vier Meter; der Autobahnlärm werde sich dadurch noch in diesem Jahr deutlich verringern.
„ Das ist ein großer Erfolg für die lärmgeplagten Bürgerinnen und Bürger in Königshofen und Niedernhausen, aber auch für die Grünen.“, so der Fraktionsvorsitzende Dr. Peter Seel.
Die Grünen hätten sich seit 15 Jahren immer wieder für einen besseren Lärmschutz an der Brücke eingesetzt. Zuletzt hatten sie im März erfolgreich in der Gemeindevertretung einen Dringlichkeitsantrag gestellt, der den Gemeindevorstand zu einer neuen Initiative bei den Verkehrsministerien von Bund und Land aufforderte. Dadurch sollte genutzt werden, dass derzeit durch das Konjunkturprogramm und andere Programme mehr Geld zur Verfügung stehe als in früheren Jahren. Seel habe im Vorfeld des Antrags entsprechend recherchiert und ein Gespräch mit dem zuständigen Referenten im Bundesverkehrsministerium geführt. Dies alles habe sich offenbar für die Gemeinde gelohnt. Ein Rechtsanspruch auf die Lärmsanierung habe wegen der unzureichenden Gesetzeslage nie bestanden.
Schon vor ca. 10 Jahren habe der damalige Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium im Zusammenhang mit den Bürgerprotesten zur ICE-Neubaustrecke einen verbesserten Lärmschutz an der Autobahn zugesagt, aber dies kurze Zeit später wieder zurückgezogen. Auch daran habe Seel in dem Gespräch erinnert.
Auch die vielen ehemaligen Mitglieder der inzwischen aufgelösten, aber damals sehr starken Bürgerinitiative kämen nun zu einem späten Erfolg.
Nun gelte es, so Seel, auch den Fluglärm, der die Ortsteile Oberjosbach und Niedernhausen besonders belaste, zu reduzieren.
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