Leonie Georg
Mein Name ist Leonie Georg, ich bin 22 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in
Engenhahn-Niedernhausen. Meine Entscheidung, mich in der kommunalen Politik –
konkret im Ortsbeirat – zu engagieren, ist vor allem durch die aktuelle politische Lage
motiviert. Ich fühle mich zunehmend verpflichtet, auch wenn es zunächst „nur“ auf
lokaler Ebene ist, meinen Beitrag dazu zu leisten, dass sich etwas zum Besseren
verändert. Es fühlt sich nämlich zunehmend danach an, als würde man einem
Autounfall in Zeitlupe zusehen, ohne einzugreifen.
Die Entscheidung, für Bündnis 90/Die Grünen zu kandidieren, fiel mir nicht schwer.
Derzeit absolviere ich meinen Masterstudiengang Ecosystem Health and Biodiversity
und strebe eine berufliche Zukunft in den Bereichen Ökologie und Umweltschutz an.
Entsprechend beschäftige ich mich täglich mit Themen wie dem Klimawandel, dem
Zustand unserer Gewässer sowie dem Artenrückgang und dem Verlust der
Biodiversität. Besonders besorgt mich, dass in der Politik häufig Entscheidungen
zulasten dieser Themen getroffen werden oder sie nachrangig behandelt werden.
Trotz zahlreicher wissenschaftlicher Warnungen und bereits spürbarer Auswirkungen
werden Umweltbelange stellenweise vernachlässigt oder Entscheidungen getroffen,
ohne diejenigen einzubeziehen, die über fundierte Fachkenntnisse verfügen.
Dabei geht es mir nicht darum, alles zu verbieten oder unsere Gesellschaft massiv
einzuschränken. Allerdings bin ich überzeugt, dass es keine Lösungen geben kann,
ohne an manchen Stellen Kompromisse in Bezug auf Komfort und Luxus
einzugehen. In diesem Zusammenhang möchte ich allen ans Herz legen, sich
beispielsweise mit folgender wissenschaftlicher Publikation auseinanderzusetzen:
Katherine Richardson et al. ,Earth beyond six of nine planetary
boundaries.Sci. Adv.9,eadh2458(2023). DOI: 10.1126/sciadv.adh2458
Neben dem Umweltschutz liegt mir insbesondere die Förderung von Kindern und
Jugendlichen am Herzen – sowohl im sozialen Bereich als auch in der Bildung. Seit
fünf Jahren bin ich im Engenhahner Sportverein als stellvertretende Jugendwartin
aktiv. Neben der Betreuung von Sportgruppen helfe ich bei Freizeiten wie
Fahrradtouren, Sportausflüge sowie weitere Aktivitäten, etwa „Keltern ohne Eltern“
oder unser Wildniswochenende mit. Diese Angebote bedeuten für die Kinder und
Jugendlichen nicht nur großen Spaß, sondern fördern auch Gemeinschaft, neue
Freundschaften und einen starken Zusammenhalt.
Ich möchte mich daher ausdrücklich für den Erhalt und den Ausbau solcher
Angebote auf Gemeindeebene einsetzen. Meiner Ansicht nach sind sie ein
wirkungsvolles Mittel, um Gesundheit, Toleranz, gegenseitigen Respekt sowie eine
wertschätzende Haltung gegenüber unserer Umwelt bereits bei Kindern und
Jugendlichen zu fördern.
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